RAFAEL: ZEICHNE MIR EINEN KLEINEN PRINZEN

Viele Künstler würdigen den „kleinen Prinzen“ in ihren Werken. Der 29-jährige Brasilianer Rafael Valle Barradas hat ihm bereits mehrere Zeichnungen gewidmet.

Rafael lebt in Pernambuco, ein Staat im Nordosten Brasiliens. Rafael ist ein junger, aktiver Mann und von Beruf Videospiel-Designer. Er war auf der Suche nach Illustrationen und Animationen für’s Fernsehen. Wie viele „große Leute“ hatte Rafael den „kleinen Prinzen“ als Kind gelesen. Kürzlich nahm er das Buch wieder zur Hand und hat seinen Blog sofort um ein paar neue, dem „kleinen Prinzen“ gewidmete Zeichnungen bereichert.

Zeichnungen, die zu uns sprechen 
Der Zeichner hatte seinen Spaß daran, den kleinen Prinzen auf seine Art und Weise, kindlich und modern zugleich, darzustellen. Die Zeichnung „Der kleine kleine Prinz“ zeigt ein „Kleinkind“, das arglos mit einer Rose spielt, deren Dornen dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Die Arglosigkeit einer unschuldigen Liebe. Die Eltern, ein Pilot und eine um ihren Sohn besorgte Mutter, wollen ihm erklären, dass Dornen stechen. Liebe kann verletzten … Alle Zeichnungen sind ausdrucksstark, nehmen Bezug auf den Text von Antoine de Saint-Exupéry und lassen uns diesen in einem neuen Licht voller Emotionen und Erinnerungen erscheinen.
Für Rafael sind die Zeichnungen des Autors des „kleinen Prinzen“ perfekt und wunderbar dem Buch angepasst. Durch seine Zeichnungen möchte er als Künstler einen anderen Künstler würdigen. Rafael, der in den neuen Technologien arbeitet, hat zwar noch kein konkretes Projekt für den „kleinen Prinzen“, dafür bereits einige Ideen…
Das Buch und der Künstler
Bislang begnügt sich der Illustrator damit, auf seinem Blog Zeichnungen und Bildschirmhintergründe zu posten. Die Fabel von Antoine de Saint-Exupéry, so Rafael, berührt und lehrt den Leser. Rafaels Zeichnungen berühren uns durch die Reinheit der Gefühle des kleinen Prinzen für seine Rose. Der Erfolg des „kleinen Prinzen“ wird sich nie erschöpfen, da, so Rafael, „die Botschaft des Buches den Lesern gut tut“. Er wünscht sich, dass die Fabel von Antoine de Saint-Exupéry auch den künftigen Generationen „beim Erwachsenwerden helfen möge“. Rafael möchte mit 29 Jahren auf keinen Fall zu den „großen Leuten“, so wie sie im Buch beschrieben werden, gehören. Nachdem er die kürzlich in Brasilien erschienene Comic-Adaption entdeckt hat, hofft „das Kind in ihm“ heimlich auf das Erscheinen eines dem „kleinen Prinzen“ gewidmeten Videospiels.

Weitere Information finden Sie auf dem Blog von Rafael Valle Barradas   http://rvbar.wordpress.com