Das Comic

Im Sommer 2007 ist ein „anderer“ kleiner Prinz auf den Seiten der französischen Zeitschrift „Télérama“ erschienen. Es handelte sich um den „Kleinen Prinzen“ des Comic-Autors Joann Sfar.

Alles beginnt mit einem erfolgreichen Treffen zwischen Gallimard, den Erben von Saint-Exupéry und dem Zeichner Joann Sfar. Nach diesem Treffen nimmt der Autor des Comics „Die Katze des Rabbiners“ seine einjährige Arbeit auf. Wie viele Menschen, so verbindet auch Joann Sfar eine persönliche Geschichte mit dem „Kleinen Prinzen“. Seine Mutter stirbt, als er drei Jahr alt ist. Zwei Jahre später schenkt ihm sein Großvater eine Audiokassette des Märchens, damit er versteht, was der Tod eines nahestehenden Menschen bedeutet.

Das Album wird im Sommer in der Zeitschrift „Télérama“ vor seinem Erscheinen am 15. September 2007 im Voraus abgedruckt. Der Leser entdeckt, dass sich Joann Sfar eng am Originaltext orientiert hat. Für Joann Sfar ist die Kunst Geschichten zu erzählen, ein zweite Natur, und so zögert er nicht, der Erzählung etwas von seinem eigenen Humor hinzuzufügen. Der Stil des Zeichners passt wunderbar zur Welt des kleinen Prinzen und verleiht uns eine neue Dimension des Werks, wo Lachen und Weinen oftmals eng beieinander sind. Das Comic wurde bis heute über 100 000 Mal verkauft und in 23 Ländern, wie England, China, Brasilien, Thailand oder auch Dänemark, übersetzt…

Treffpunkt auf der Mini-Webseite des „Kleinen Prinzen“