Die Entstehungsgeschichte des Projekts

« Dann….seid so gut und lasst mich nicht weiter so traurig sein; schreibt mir schnell, wenn er wieder da ist… »

Wir alle wissen, dass der kleine Prinz auf seinen Planeten, zu seiner Rose zurückgekehrt ist. Heute macht sich der kleine Prinz zu neuen Abenteuern auf. Bevor wir Euch mehr sagen, lasst uns mal versuchen zu sehen, wie diese Animationsserie entstanden ist.

der kleine Prinz gezeichnet von Saint-Exupéry

Die Entstehungsgeschichte
Es musste erst das Jahr 2000 geschrieben werden, um ein solches Projekt zu realisieren… Olivier d’Agay, der Direktor der Erbengemeinschaft La Succession Saint-Exupéry, möchte den Kindern des 21. Jahrhunderts den kleinen Prinzen zurückgeben. Dieses Anliegen führt zur Begegnung mit Aton Soumache, Präsident von Method Animation. Ihm sind die Erfolge der Serien „Iron Man“, „Skyland“ und vor allem des Films „Renaissance“ zu verdanken. Method Animation soll ihr Know-how „unter Beweis stellen“, um die Botschaften und Werte des kleinen Prinzen über eine TV-Animationsserie zu vermitteln.

Ein erstes Problem hebt sich vor … wie kann der kleine Prinz grapisch neu gestallten werden ohne Saint-Exuperys Zeichnungen zu verraten… Was soll man den Kindern erzählen ohne den Inhlat zu veruntreuen?g

 

 

Neben den Bearbeitungen des „Kleinen Prinzen“ für Film und Fernsehen erinnern wir uns vor allem an das Musical von Stanley Donen. Weitere Interessenten waren Walt Disney und Orson Wells. Letzteren ist jedoch nie eine Zusammenarbeit gelungen.

Eine kreative Herausforderung:Die Autoren Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte sind von einer einfachen Feststellung ausgegangen: Im Buch spricht Saint-Exupéry vom kleinen Prinzen als einer „Erinnerung“ und stellt das kleine Kerlchen in einer Reihe von recht unterschiedlichen Zeichnungen dar. Aus dieser persönlichen Einschätzung Saint-Exupérys wird bei den Autoren des Studios Method Animation die Idee geboren, die Abenteuer des kleinen Prinzen nach seinem Abschied von der Erde zu erzählen. Die Herausforderung bestand darin, den im Buch beschriebenen Werten treu zu bleiben und einen kleinen Prinzen zu kreieren, der den Aquarellen von Saint-Exupéry ähnlich und doch anders ist. Nach drei Jahren Arbeit startet die Serie im französischen 3. Programm, France 3.Sie besteht aus insgesamt 52 Episoden à 26 Minuten. In dieser Zeit besucht der kleine Prinz Planeten, auf denen die Schlange für Ärger und Unruhe gesorgt hat. In Begleitung seines Fuchses zieht der kleine Prinz Erkundigungen ein, um den Bewohnern jedes Planeten zu helfen, eine Lösung für ihre Probleme zu finden.
Dieser kleine Prinz hat visuell wenig mit der ursprünglichen Figur gemeinsam, kann jedoch, wie sein Vorbild, mit Tieren und Blumen sprechen, ist immer auf Reisen und geht auf andere mit kindlicher Arglosigkeit und Offenheit zu.

Ein erster Entwurf

Der kleine Prinz der Animationsserie